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Den flachen Dreiecksgiebel ziert ein doppelbalkiges Wetterkreuz, wie es vor allem in der Barockzeit Brauch war. Die Form der Doppelkreuze geht auf das sogenannte Caravaca-Kreuz aus Spanien zurück. Im landläufigen Sinne war man der Meinung, wenn ein einfaches Kreuz vor Blitz, Hagel und Ungewitter schützt, wäre wohl die Wirkung durch ein Doppelkreuz noch größer. Der Glaube daran wurzelt in der damals begründeten Angst vor Missernten und der damit verbundenen Hungersnöte. Dieses Kreuz schlägt aber auch einen Bogen zur Besenkapelle am anderen Ortsende, denn wie dort erhoffte man sich durch den Schutz dieses Doppelkreuzes eine Heilung von Hautkrankheiten, wird doch berichtet, dass durch die Verehrung des Caravaca-Kreuzes in Spanien eine Pestzeit beendet worden ist.
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