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Pfarrkirche St. Stephan Die Pfarrkirche St. Stephan ist bereits im 12. Jh. urkundlich nachgewiesen. Der quadratischer Unterbau des Turmes weist auf die romanische, die unteren Mauerteile des Chores auf die gotische Bauzeit hin. Die heutige im Rokokostil erbaute Kirche wurde im 18. Jh. errichtet. Durch das Zusammenwirken namhafter Augsburger Künstler der damaligen Zeit entstand ein „einheitlich und vornehm ausgestatteter Kirchenraum. Als Architekt gilt Ignaz Paulus.
Meister Joseph Mages schuf 1765 die Deckenbilder „Steinigung des hl. Stephanus“ und „Martyrium des hl. Vitus“ sowie die Altarbilder, wobei er eine gelungene Balance zwischen warmempfindlicher Volksfrömmigkeit und zartfühlender Farbnuancierung erzielte.
Bei den schönen Stuckarbeiten meint man die Hand Franz Xaver d. J. zu spüren, wahrscheinlicher aber ist es das Werk von Johann Michael Feichtmayr.
Das Besondere und Neue in der Kirchenbaukunst sind am Hochaltar die vom Altargebälk seitlich hochschwingenden, vasenbekrönten Bögen, die sich auf das Gebälk über schlanke Freisäulen senken, die auf hohen doppelten Sockeln stehen.
Weiterhin ist die Stuckkanzel hervorzuheben, die ebenfalls Johann Michael Feichtmayr zugeschrieben wird. Häder besitzt somit eine der ersten dieser Art, die in dieser Zeit als kunstgeschichtliche Neuerung gelten.
Der einheitlich und vornehm ausgestattete Innenraum gilt als der beste aus der späten Rokokozeit in dieser Gegend.
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